Gefahr durch das Economy-Class-Syndrom?

Written by MS. Posted in Gesundheit

Besonders bei Langstreckenflügen ab einer Flugdauer von vier Stunden kann es zu dem so genannten Economy-Class-Syndrom kommen: einer gefürchteten Thrombosenbildung, hervorgerufen durch langes, bewegungsloses Verharren in engen Flugzeugsitzen. Aber obwohl Flugpassagiere das Risiko ernst nehmen sollten, ist Panik unangebracht. Die Fallzahlen sind letztlich gering, betroffen sind vor allem Risikogruppen.

Vorsehen sollten sich vor allem Menschen, die bereits eine Thrombose hatten, übergewichtige Personen, Senioren sowie starke Raucher. Senioren ist zu empfehlen, sich vorher mit der stationären Pflege in Kontakt zu setzen und über die Gefahren dieses Syndroms informieren zu lassen. Auch Frauen, die die Pille zur Schwangerschaftsverhütung einnehmen, haben ein erhöhtes Risiko, dass eine gefährliches Blutgerinnsel entsteht und eine Lungenembolie auslöst. In der Regel müssen mehrere Risikofaktoren zusammenkommen.

Um dem Economy-Class-Syndrom vorzubeugen, helfen meist schon einfache Maßnahmen, wie viel trinken, ab und zu aufstehen und bewegen. Besonders wichtig ist die regelmäßige Flüssigkeitsaufnahme (am besten Wasser), um der sehr trockenen, thrombosefördernden Flugzeugluft entgegen zu wirken. Wer besonders stark gefährdet ist und Thrombose-Strümpfe besitzt, sollte diese auf Langstreckenflügen anlegen.

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